Als Exertis Enterprise seinen wichtigsten Gipfel nach Barcelona brachte, waren die Erwartungen hoch – doch was sich in diesen drei Tagen ereignete, übertraf sie alle.
Vor der Kulisse des W Hotels und des Mittelmeers definierte der Enterprise Summit 2025 das Konzept einer Channel-Veranstaltung neu. Es ging nicht nur um Produkte oder Präsentationen, sondern um Networking, Strategie und Menschen. Und es zeigte, was passiert, wenn ein Erlebnis auf Energie, Erkenntnisgewinn und echter Partnerschaft basiert.
Mehr als 100 Unternehmenskunden und über 30 internationale Anbieter kamen zu einem Event zusammen, das viele als „das beste Event seit Jahren“ bezeichneten. Von der Eröffnungsrede bis zu den abschließenden Gesprächen am Strand war dieser Gipfel ein unvergessliches Erlebnis.
Schon beim Betreten des Raumes spürten die Gäste, dass dies etwas Besonderes war. Die üblichen Grautöne und Raster der typischen Tech-Events waren verschwunden. Stattdessen umhüllten leuchtende Batikfarben, Retro-Grafiken und markante Designelemente den Veranstaltungsort mit Energie. Inspiriert von den 70er, 80er und 90er Jahren, war das Branding nostalgisch und strategisch zugleich – darauf ausgelegt, Emotionen zu wecken, die Botschaft zu verstärken und die Vernetzung zu fördern.
Von der Beschilderung bis zu den Veranstaltungsräumen wurde alles mit viel Liebe zum Detail ausgewählt. Es ging nicht nur um Stil. Es ging darum, eine Umgebung zu schaffen, in der sich die Menschen willkommen, inspiriert und offen für Austausch fühlten.
Die Veranstaltung wurde mit einer Keynote von Jason Chibnall, Geschäftsführer von Exertis Enterprise, eröffnet, die sofort den Ton angab. Er verkündete eine wichtige Botschaft: Exertis Enterprise ist nicht länger nur „der Server- und Speicherspezialist“ oder „das Hammer-Team“ – das Unternehmen ist heute ein Komplettanbieter für zukunftsorientierte Lösungen.
Jason sprach offen über die Entwicklung des Unternehmens – von seinen Anfängen im Komponentenbereich bis hin zu seiner heutigen Stärke in den Bereichen Server, Sicherheit, KI, Speicher und Netzwerktechnik. Er skizzierte eine Vision, die auf Spezialisierung, Partnerschaft und Anpassungsfähigkeit basiert und durch dedizierte PODs, Whitebox-Lösungen, globale Lieferantenpräsenz und praxisnahen Channel-Support unterstützt wird.
„Wir sind nicht hier, um eine Veranstaltung auszurichten. Wir sind hier, um eine Bewegung zu stärken“, sagte er dem Publikum – und in den folgenden drei Tagen wurde diese Vision Wirklichkeit.
Auf der Hauptbühne präsentierten erstklassige Anbieter hochkarätige Vorträge, die informierten, zum Nachdenken anregten und echte Denkanstöße gaben.
Rob von Supermicropräsentierte gemeinsam mit NVIDIA eine Zukunft, die auf flüssigkeitsgekühlter, KI-fähiger Infrastruktur basiert. Von der NVIDIA GB200 NVL72 bis hin zu Supermicros nächsten Bausteinen stellten sie Rack-Innovationen vor, die speziell für die Anforderungen des Hochleistungsrechnens entwickelt wurden.
Andy von Object First schloss sich mit einer kritischen Betrachtung der Backup-Sicherheit an und fragte: „Zero Trust – gut, aber nicht gut genug?“ Er skizzierte ein Modell der Zero Trust Data Resilience (ZTDR), wies darauf hin, dass 96 % der Ransomware-Angriffe mittlerweile auf Backups abzielen, und bot einen Entwurf für wirklich unveränderliche Speicherung an.
Andy von Seagate gab Einblicke in die Datenexplosion und erklärte, dass sich die globale Datenmenge bis 2028 mehr als verdoppeln wird. Er präsentierte Seagates neueste Innovationen – von HAMR-gesteuerten Mozaic-Festplatten bis hin zum autonomen, selbstheilenden CORVAULT-Speichersystem –, um Unternehmenskunden zu helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben.
Joe von Context untermauerte das Gespräch mit Marktdaten und verdeutlichte einen klaren Wandel im Vertriebskanal: KI ist nicht länger explorativ – sie ist unverzichtbar. Seine Einblicke umfassten Infrastrukturinvestitionen, Cybersicherheitstrends und die Frage, wie NVMe und Hybrid Cloud die Speicherstrategien von Unternehmen in ganz Europa verändern.
Jede Keynote brachte ihre eigene Dimension ein, doch alle wiesen auf dasselbe Thema hin: Die Zukunft ist bereits da – und Exertis Enterprise hilft seinen Partnern dabei, sie anzunehmen.
Neben den Hauptvorträgen boten die Nachmittagspanels den Gästen die Möglichkeit, echte Meinungen von Branchenvertretern zu hören und sich an der Debatte zu beteiligen.
Die Veranstaltung „KI für Wachstum der nächsten Generation nutzen“ untersuchte, wie Kunden KI in der Praxis einsetzen und wie wichtig es ist, Strategien zu entwickeln, die über reine Experimente hinausgehen. Chloe, Simon, Sean und Rita berichteten unter anderem über ihre Erfahrungen mit der KI-Nutzung und erste Erfolge.
In der Veranstaltung „Die Datenexplosion?“befassten sich die Referenten mit den Herausforderungen beim Speichern, Zugreifen und Verwalten der exponentiell wachsenden Menge unstrukturierter Daten. Nick gab Einblicke in die Infrastrukturarchitektur, während andere Diskussionsteilnehmer praktische Methoden für eine effizientere Datennutzung vorstellten.
Projekt „Nachhaltigkeit in der modernen Technologie“untersuchte, wie Lieferketten, Produktdesign und sogar der Energieverbrauch von Rechenzentren neu gedacht werden müssen, um Umweltziele zu erreichen, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.
Und in „Cyber Resilience in a Rapidly Evolving Landscape?“konzentrierte sich das Gespräch auf mehrschichtige Verteidigung, Bedrohungsabwehr und darauf, wie KI selbst sowohl zum Werkzeug als auch zum Ziel im Bereich der Sicherheit wird.
Eine Momentaufnahme der Gespräche, der Energie und der Augenblicke, die den Gipfel zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.
Im Zentrum des Gipfels stand das Vendor Village – ein lebendiger Ausstellungsbereich, unterteilt nach Geschäftsbereichen, in dem Kunden die neuesten Lösungen aus folgenden Bereichen entdecken konnten:
Beim Enterprise Summit ging es nicht nur ums Geschäft. Er war so konzipiert, dass man ihn genießen konnte – und das Unterhaltungsprogramm spielte eine wichtige Rolle beim Eisbrechen.
Zwischen den Programmpunkten vergnügten sich die Gäste mit Minigolf, VR-Rennen, interaktivem Darts und Shuffleboard. Ein Karikaturist zeichnete die Besucher, während ein sprechender, KI-gesteuerter Roboter für Überraschungen und Begeisterung sorgte. Der eigens angefertigte Fotowürfel wurde zum beliebten Treffpunkt, und selbst die Kaffeelounges verwandelten sich in kleine Networking-Zentren.
Auch die Abende boten unvergessliche Momente. Die Willkommensparty auf der Altitude Terrace lockte mit Cocktails, Stadtpanorama und Live-DJ. Am zweiten Tag veranstaltete der SALT Beach Club eine mediterrane Soirée mit Live-Funkband, Tapas und Networking-Möglichkeiten bis spät in die Nacht.
Es gab keine Tricks – nur echtes Engagement. Hier ging es nicht um Leads, sondern um Dynamik.
Ob in geplanten Einzelgesprächen oder spontanen Unterhaltungen beim Mittagessen – die Gespräche waren strategisch, offen und zukunftsorientiert. Mehrere Anbieter berichteten von bereits laufenden Projekten und ersten Erfolgen, die die Teilnahme mehr als lohnenswert machten.
Das erste Feedback war überwiegend positiv – nicht nur für die Organisation, sondern auch für das gesamte Erlebnis.
Die Mitarbeiter waren zudem sehr stolz auf die Veranstaltung. Für viele war es die erfolgreichste und kooperativste Erfahrung, an der sie je teilgenommen hatten.
Natürlich gab es auch Bereiche, die Verbesserungspotenzial aufwiesen – etwa die Vielfalt beim Catering und weitere Verbesserungen der App –, aber die Grundlage der Veranstaltung wurde allgemein gelobt.
Der Enterprise Summit 2025 brachte nicht nur Menschen zusammen, sondern schuf auch Klarheit darüber, wohin die Reise für die Branche geht.
Es zeigte sich, dass, wenn Markenbildung, Logistik, Strategie und Spirit zusammenwirken, mehr als nur eine Veranstaltung entsteht. Es ist ein Erlebnis. Ein Katalysator. Eine Gemeinschaft.
Und auch wenn Barcelona hinter uns liegt, fängt die Dynamik erst jetzt richtig an.
Die einzige Frage ist nun: Wohin führen wir die Reise als Nächstes?